Eine Ehrenpflicht gegenüber dem Vaterlande. Jugendwehren im Kreis Gütersloh 1914-1918

Die militärische Vorbereitung der Jugend im Kreis Gütersloh während des Ersten Weltkrieges

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Bereits kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges leitete die preußische Regierung Maßnahmen ein, um auch die Jugend an das Militär heranzuführen. Diese Idee war nicht neu, schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte es entsprechende Überlegungen und Initiativen gegeben. Sogar über eine allgemeine militärische Vorbereitungspflicht für alle männlichen Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahr hatte der preußische Kriegsminister 1913 nachgedacht. Die in weiten Bevölkerungsschichten verbreitete Euphorie nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges versuchte die preußische Regierung nun für eine freiwillige Vorbereitung auf den Militärdienst zu nutzen. Diese Publikation stellt die Entwicklung der Jugendwehren im heutigen Kreis Gütersloh ausführlich und umfassend bebildert dar.

Inhalt

  • Komprimierte Grundausbildung für Infanteristen
  • „Ein erfreulicher Anfang“ im Kreis Halle
  • 53 Ausbilder für 750 Jugendliche
  • „Begeisterter Widerhall“ im Kreis Wiedenbrück
  • „Pünktliche Befolgung der gegebenen Befehle“
  • Übungen, Unterricht und ein Marsch ins Gefangenenlager
  • Kampf um Clarholz und weitere Manöver
  • „Wie kommst du in die Jugendwehr?“
  • Organisatorische Probleme und nachlassendes Interesse
  • Propaganda für die Jugendwehren
  • Halle stemmt sich gegen den Trend
  • Jugendwehren ohne Auszubildende in Gütersloh
  • Erlahmendes Interesse im Kreis Wiedenbrück
  • Offener Widerstand gegen Jugendwehren
  • Wettkämpfe zum Wehrturnen
  • Zwangsrekrutierungen zu den Jugendwehren?

Ralf Othengrafen
„Eine Ehrenpflicht gegenüber dem Vaterlande“: Die militärische Vorbereitung der Jugend im Kreis Gütersloh während des Ersten Weltkrieges
Kreis Gütersloh, 2020
geheftet
30 Seiten, mit 37 teils farbigen Abbildungen