Die „Symphonie des Lichts“ will einladen, die Fenster im Hohen Dom zu Paderborn als Botschaften des Glaubens – in Glas gemalt – zu betrachten.
Mit der Architektur, den Glasmalereien von neun Künstlern und dem Spiel des Lichtes üben sie eine Art Membranfunktion aus: Sie gehören einerseits zur Wand als Abgrenzung von Außen und Innen und stellen andererseits eine Verbindung zwischen beiden her.
Sie müssen im „rechten Licht“ betrachtet werden. Wirken sie von außen unzugänglich, so offenbaren sie ihre Schönheit dem, der sich von innen auf sie einlässt. Das Glas wird zur selbstleuchtenden Materie, und in dieses Lichtgewand des Domes sind die Bilder in den Fenstern hineingestellt.

„Symphonie des Lichts“ ist auch ein Zusammen-„Klang“ der Glaskünstler, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) die Fenster in den Jahren von 1947 bis 2007 neu gestaltet haben. Der Bogen spannt sich von den ältesten Fenstern, die Otto Peters 1912 entworfen und gemalt hat und die 1975 neu gestaltet wurden, über Emil Peters, Walter Klocke, Christian Göbel, Vinzenz Pieper, Heinrich Gerhard Bücker, Jupp Gesing, Nicolaus Bette, Hermann Gottfried und Paul Wiegmann bis zu Wilhelm Buschulte, dessen sechs Fenster u. a. seit 2007 im Westchor die Schutzpatrone Europas zeigen.
Alle Fenster wurden von der Glasmalerei Otto Peters GmbH, Paderborn, geschaffen und eingesetzt. Diese Werkstatt arbeitet seit 1912 bis heute in der vierten Generation für die Fenster des Paderborner Domes.

Inhalt
- Zum Geleit
- Symphonie des Lichts
- Lichtspiele
- Maßwerk und Architektur
- Lob des Lichtes
- Die Verglasung der Fenster in den Jahren 1947 bis 2007
- Von der Notverglasung zur Glasmalerei
- Die einzelnen Künstler
- Zeittafel
- Die Glasmalerei Otto Peters, Paderborn
- Das südliche Fenster im Pfarrwinkel
- Die Wappenfenster in der Südwand des Hochchores 1947
- Die Fenster in der Sakristei
- Die Künstler und ihre Gestaltung der Fenster
- Emil Peters
- Walter Klocke
- Christian Göbel
- Vinzenz Pieper
- Heinrich Gerhard Bücker
- Jupp Gesing
- Nicolaus Bette
- Hermann Gottfried
- Paul Wiegmann
- Wilhelm Buschulte
- Anhang
- Grundriss: Dom, Atrium, Brigidenkapelle, Kreuzgang
- Literatur
- Archive
Zur Autorin
Die Religionspädagogin und Hochschullehrerin Dr. theol. Margarete Niggemeyer, geboren 1932 in Etteln, war bis 1994 Professorin für Religionspädagogik an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland, Osnabrück-Vechta, und mehr als zehn Jahre im Vorstand des Deutschen Katecheten-Vereins. Als Autorin veröffentlichte sie zahlreiche Bücher über die Glaubensbotschaft sakraler Räume, zur religiösen Bildungsarbeit und geistlichen Orientierung. Für ihre Werke wurde sie von Papst Benedikt XVI. zur Komtur-Dame mit Stern des Silvesterordens ernannt. Niggemeyer starb 2020 in Paderborn.
Zu beachten: Es handelt sich um ein antiquarisches Einzelexemplar. Das Buch wirkt neuwertig und ist in hervorragendem Zustand, sonst würden wir es hier nicht anbieten.





