Der Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter – in der Umgebung vor Ort zumeist als „Russenfriedhof“ bezeichnet – befindet sich nahe des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers „Stalag 326 (VI K)“ in Stukenbrock-Senne. Mehrere zehntausend Tote wurden hier zwischen 1941 und 1945 verscharrt. Nicht nur für die Überlebenden entstand hier nach Befreiung und Kriegsende ein Ort der Erinnerung.
Oliver Nickel, Historiker und Leiter der Dokumentationsstätte auf dem Gelände des früheren Kriegsgefangenenlagers, beleuchtet die Geschichte des Friedhofs und zeigt anhand zahlreicher Fotodokumente die Umgestaltungen und Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte.
Inhalt
- Vorwort
- Das Stalag 326 (VI K) Senne
- Totenzahl
- Identifizierung der Toten
- Der Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter
- Der Obelisk
- Vor jeder Massengräberreihe ein Gedenkstein
- Die Inschriften auf den 36 Gedenksteinen
- Die unbekannte Reihe 37
- Die Friedhofsumzäunung
- Das ehemalige Denkmal auf dem St.-Achatius-Gemeindefriedhof
- Die Zeit zwischen 1945 und 1960
- Die Entdeckung der Gräberreihe E
- Die Neugestaltung Anfang der 1960er Jahre
- Die Umbettung von Kriegstoten
- Die Bombenopfer aus Bielefeld
- Die Toten aus Wewelsburg
- Nachwort
- Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock e. V.
- Danksagung





