Flüsse ausgraben. Literarisches Treibgut aus Bielefeld

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»Es gibt viel Wasser in der Stadt, wenn man alles zusammenzählt, nur einen Fluss nicht. Teiche, Tümpel und Bäche, die fließen, das meiste aber unterirdisch. Ein Fluss fehlt, denn der Teutoburger Wald liegt quer, und die Lücke zwischen den Höhenzügen ist schmal, auf der einen Seite die Sparrenburg, auf der anderen Seite der Johannisberg, ein Fluss passt nicht, denn die Lücke füllt der Ostwestfalendamm.«
Andreas Prybylski in Mühlenberg geht auf die Welt zu

Flüsse ausgraben ist Standortbestimmung und literarische Suchbewegung in einem. Nach »Hinter Glas – Bielefelder Kaffeehausgeschichten« (2008) nähert sich die »Bielefelder Autorengruppe« mit ihren neuen Texten weiter der Stadt an – diesmal von verschiedenen Plätzen ausgehend.

Inhalt:

  • Andreas Prybylski: Mühlenberg geht auf die Welt zu
  • Elke Engelhardt: Regen
  • Sandra Niermeyer: Die Quelle
  • Antje Doßmann: König und Stern
  • Elke Engelhardt: Kaselowsky, Rotkäppchen und der Wolf
  • Susan Kreller: Es wird immer wieder still
  • Marie-Béatrice Charlin: Tag der Befreiung
  • Marie-Béatrice Charlin: Praeludium 1
  • Antje Doßmann: Einer
  • Thomas Wieckhorst: Unter der Stadt
  • Elke Engelhardt: Herbst
  • Bärbel Setzepfand: Von Göttern, Basilikum und Mausefallen – oder: Das Schiffchen
  • Antje Doßmann: John kommt

Mit 13 doppelseitigen Fotografien von Oliver Meyer

Antje Dossmann (Hrsgb.)
Flüsse ausgraben. Literarisches Treibgut aus Bielefeld
tpk-Regionalverlag, 2013
Softcover, 14,8 x 21 cm
128 Seiten
ISBN 978-3-936359-50-3