In den Spuren Vater Bodelschwinghs (1931/2008)

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DVD
mit 34-seitigem Booklet
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Ein historischer Film von 1931 über die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, der größten diakonischen Einrichtung Europas.

1931 entstand ein Spielfilm der renommierten Filmemacherin Gertrud David. Anhand der Hauptperson des jungen Theologen Karl Hilting, der nach Bethel geht, um dort „praktisches Christentum“ zu leben, porträtiert der Film mit dem Titel „In den Spuren Vater Bodelschwinghs“ anschaulich die Einrichtungen, das Leben, den Alltag und die christlichen Werte der Bethelschen Anstalten.

Bethel DVD

In Zusammenarbeit mit dem Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten hat das LWL-Medienzentrum für Westfalen das Filmdokument neu ediert. Unter Verwendung der originalen Zwischentitel wurde der 80-minütige Film mit einem Kommentar versehen, stellenweise mit Musik unterlegt, um einen einführenden Vorspann ergänzt und in Kapitel gegliedert.

Als Spiegel seiner Zeit gibt der Film Aufschluss über die Außendarstellung der v. Bodelschwinghschen Anstalten in der Öffentlichkeit und über die Geschichte der protestantischen Wohlfahrtspflege insgesamt. Darüber hinaus vermittelt er auch Antworten auf generelle sozial- und mentalitätshistorische Fragestellungen. Ein umfangreiches Begleitheft vermittelt Hintergrundinformationen zur Geschichte der v. Bodelschwinghschen Anstalten sowie zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Films.

Kapitel des Begleithefts

  • Ein protestantischer Werbefilm als wohlfahrtgeschichtliches Dokument
  • Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel am Ende der 1920er-Jahre
  • ,,In den Spuren Vater Bodelschwinghs“ – Ein Bethelfilm von 1931
  • Gertrud David, Produzentin und Regisseurin des Films
  • Quellen und Literatur
  • Filmographische Angaben
  • Kapitelübersicht der DVD

Kapitel der DVD

  • Teil I: Auf dem Hof der Familie Hilting – Der junge Theologe Karl Hilting geht nach Bethel – Aufbauschule in Bethel – Patmos (Haus für epilepsiekranke Kinder) – Eben-Ezer (das erste Haus in Bethel) – Pflege epilepsiekranker Menschen – Kandidaten- konvikt (Fortbildung in Bethel) Neu-Eben-Ezer (Pflege- haus für Männer mit Behinderungen) – Das Bruderhaus Nazareth – Medizinische und theologische Ausbildung der Pfleger – Einsegnung nach der Ausbildung
  • Teil II: Hauptkanzlei (Verwaltung) – Rundgang mit einem Besucher aus Amerika (Laboratorium, Samaria, das Haus für anstecken- de Krankheiten) – Kinderkrankenhaus – Ausbildung der Schwestern – Säuglingsstation – Milchküche – Martha Hilting und Hildegard haben ihr Lehrerinnen-Examen bestanden
  • Teil III: Freiwillige Helferinnen in Bethel Das Diakonissenhaus Sarepta – Am Grab Vater Bodelschwinghs – Bei den Fallsüchtigen
  • Teil IV: Ausbildung der Diakonissen – Das Allgemeinkrankenhaus Gilead – Bethsaida – Bethelschule – Das Feierabendhaus für Schwestern im Ruhestand – Die Haushaltsschule Volkshochschule
  • Teil V: Erntedankfest in Bethel (Missionsfilm) Die Filmvorführung im Assapheum – Mission in Ostafrika – Missionsfest Hilting geht als Missionar nach Afrika