Autor: Rudolf Knufinke

  • Von der Dorfschmiede zum Traktoren- und Landmaschinen-Unternehmen in Westfalen

    Von der Dorfschmiede zum Traktoren- und Landmaschinen-Unternehmen in Westfalen

    Schaut man sich die Chroniken von Traktoren- und Landmaschinen-Herstellern genauer an, stellt man fest, dass deren Ursprung meistens die Gründung einer Dorfschmiede durch die Vorfahren vorausging.

    In längst vergangener Zeit erlernten Landwirte in den Dörfern den Beruf des Schmieds. Oftmals betrieben sie, nachdem sie die Ausbildung beendet hatten, neben ihrer Landwirtschaft eine eigene Schmiede. In dieser führten sie insbesondere den Hufbeschlag bei Pferden, aber auch alle anfallenden Schmiede- und kleine Schlosserarbeiten durch.

    Dreyer Landtechnik

    Manch ein Schmiedemeister hatte in damaliger Zeit bald seinen Betrieb in einen Traktoren- und Landmaschinenhandel mit Reparaturwerkstatt umgewandelt. Einige mutige davon, die ein technisches Verständnis hatten und versierte Tüftler, aber auch gute Geschäftsleute mit Weitblick waren, gründeten sogar Traktoren- und Landmaschinenfabriken. Diese Familienbetriebe wuchsen im Lauf der Jahre, oftmals über mehrere Generationen, zu weltweit agierenden Unternehmen heran.

    Dies trifft auch für Fiormen zu, deren Traktoren und Landmaschinen wir teils heute noch – allerdings technisch hochmodern – auf den Höfen und großen und kleinen Acker- und Gründlandflächen unserer Region im Einsatz sehen. Beim Bestaunen der Technik möchte man wissen, welche Geschichte hinter dem Firmennamen steckt, deren Produkt man hier gerade bei der Arbeitsverrichtung antrifft.

    Hecker Landtechnik

    Um dieses Hintergrundwissen weiterzugeben, hat Autor Rudolf Knufinke die Unternehmensgeschichte der Traktoren- und Landmaschinen-Firmen in diesem Buch zusammengetragen.

    Aus dem Inhalt:

    • Bartling Landtechnik, Versmold
    • Bentfeld Agrartechnik, Versmold
    • Buse, Gütersloh-Isselhorst
    • Claas, Harsewinkel
    • Diedam Maschinen- und Fahrzeugfabrik, Rietberg-Mastholte
    • Genuit Fahrzeugbau, Brockhagen
    • Gronebaum Landmaschinen, Gütersloh
    • Hecker Landtechnik, Langenberg
    • Himmerich Landtechnik, Marienfeld
    • Kemner Landtechnik und Fahrzeugbar, Versmold-Bockhorst
    • Köckerling Landmaschinenfabrik, Verl
    • Kuxmann, Bielefeld
    • Linden Landtechnik, Lübbecke
    • Miele, Gütersloh
    • Neukirch Landmaschinen, Delbrück-Westenholz
    • Niewöhner, Verl
    • Noak Land- und Baumaschinentechnik, Werther
    • Oberfranke Landtechnik, Bünde
    • Ottomeyer Landmaschinen, Steinheim
    • Ramfort Land- und Gartentechnik, Rheda-Wiedenbrück
    • Ruthenberg Landtechnik, Gütersloh
    • Schebaum Landtechnik, Brockhagen
    • Scheer Landtechnik, Hülhorst
    • Steinhage Landtechnik, Bad Salzuflen-Retzen
    • Stücker Landtechnik, Rietberg
    • Theilmeier Landtechnik, Gütersloh
    • Tiede Landtechnik, Werther
    • Wiegard Pflugfabrik, Rietberg
    • Woestmann, Bielefeld-Ummeln
    • … soviel zahlreiche weitere Firmen außerhalb Ostwestfalen-Lippes
    • Die Anschaffung eines Traktors in vergangener Zeit

    Rudolf Knufinke
    Von der Dorfschmiede … zum Traktoren-, Landmaschinen- und Landtechnik-Unternehmen. Die Entstehungsgeschichte von 85 Firmen
    Eigenverlag, Gütersloh, 2024
    Hardcover, A4
    180 Seiten
    ohne ISBN

    Lanz Traktoren

  • Mühlen-Geschichten aus Bielefeld und dem Kreis Gütersloh

    Mühlen-Geschichten aus Bielefeld und dem Kreis Gütersloh

    Der Isselhorster Rudolf Knufinke erinnert sich: „Früher brachte mein Vater einen Puck Mehl zum Bäcker, der uns daraus Grau-, Schwarz- und auch mal Weißbrot gebacken hat. Nach der Lieferung wurden vom Bäcker nach und nach die Mehlmengen in einem Buch abgetragen, die er zum Backen unserer Brote benötigte. Ging der Mehlvorrat seinem Ende entgegen, bekamen wir vom Bäcker Bescheid, dass wir ihm wieder neues Mehl liefern sollten.

    Das Getreide war bei uns auf dem Acker gesät worden, gereift und geerntet worden. Nachdem die Dreschmaschine das Getreide bei uns auf dem Hof gedroschen hatte, kam es auf den Kornboden. Ein Sack Korn wurde zur ortsansässigen Mühle gebracht. Der Müllermeister, den wir gut kannten, bekam den Auftrag, daraus mit seiner Getreidemühle feines Mehl zu mahlen. Von diesem Mehl ging ein Puck, wie beschrieben, zum Bäcker, der daraus Brot erstellte.

    Mutter behielt von dem Mehl etwas zurück, um daraus in der Küche nach und nach Kuchen und Pfannkuchen zu backen. Das übrige Getreide wurde bei uns auf dem Kornboden mit der eigenen Getreidemühle, die Großvater schon 1924 angeschafft hatte, zum Füttern der Tiere geschrotet.

    Zur Schlachtzeit kam eine gewisse Menge Roggen zur Mühle, um daraus grobes Mehl mahlen zu lassen. Das fand dann in der Herstellung von Leberwurst, Blutwurst und Möppkenbrot Verwendung.

    Zur damaligen Zeit kannte man die Mühle und den Müllermeister im Dorf und wusste, dass er aus unserem eigenen Getreide feines Mehl zum Backen herstellte. Heute nimmt man, wenn man im Haushalt Mehl zum Backen von Brot oder Pizza benötigt, ein Päckchen aus dem Supermarktregal und legt es zu den anderen Artikeln im Einkaufswagen. Kaum jemand macht sich Gedanken, welcher Bauer das Getreide angebaut und geerntet hat oder welche Mühle in welchem Ort daraus dieses Mehl gemahlen hat – geschweige denn, wie der Müllermeister heißt. Schaut man zuhause nach dem Einkauf jedoch zufällig einmal auf die Verpackung des Mehls, ist man erstaunt. Man stellt fest, dass das Mehl z. B. ‚Mühlenliebe‘ heißt und aus der Löffel Mühle aus Freiburg-Waltershofen kommt. Wie soll man da den Müller kennen? Da war das früher doch anders; die Menschen hatten einen Bezug zum Getreide, der Mühle und dem Mehl.

    Leider gibt es viele Mühlen nicht mehr, die Generationen vor uns an Flüssen und Bächen unserer Heimat gebaut haben. Hier hat man das Fließwasser genutzt, um über Wasserräder und Transmissionen die Mahlstöcke anzutreiben. Aber nicht nur Mühlen zum Mahlen von Getreide wurden an Gewässer gebaut. Auch zum Betreiben von Sägemühlen über Wasserräder nutzte man früher Fließgewässer.

    Vergessen sind leider auch viele Windmühlen, in denen mit beeindruckender Mahltechnik, aus Holz gebaut und vom Wind angetrieben, Getreide gemahlen wurde. Davon gibt es heute noch einige, die stillgelegt, aber gut erhalten sind und von Freunden dieser technik restauriert wurden. Im sogenannten Mühlenkreis Minden-Lübbecke kann man neben Wasser- und Windmühlen sogar eine Schiffsmühle auf der Weser besichtigen.

    Brennereien und Genossenschaften in unserer Heimat beschäftigten sich früher mit dem Mahlen und Schroten von Getreide, deshalb werden auch sie in diesem Buch beschrieben.“

    Aus dem Inhalt

    • Ein paar Zeilen vorweg
    • Wasserkraft, Windkraft
    • Es klappert die Mühle
    • Getreidemühlen in …
      • Bielefeld
        • Brönninghausen
        • Deppendorf
        • Heepen
        • Jöllenbeck
        • Milse
        • Quelle
        • Senne I
        • Sieker
        • Schildesche
        • Ummeln
      • Borgholzhausen
        • Bahnhof
        • Barnhausen
        • Casum
      • Gütersloh
        • Avenwedde
        • Blankenhagen
        • Isselhorst
        • Spexard
        • Sundern
      • Halle i. W.
        • Künsebeck
        • Tatenhausen
      • Harsewinkel
        • Greffen
      • Herzebrock-Clarholz
      • Langenberg
      • Rietberg
        • Bokel
        • Varensell
        • Westerwiehe

      • Rheda-Wiedenbrück
      • Steinhagen
        • Brockhagen
        • Obersteinhagen
      • Schloß Holte-Stukenbrock
      • Verl
        • Bornholte
        • Kaunitz
      • Versmold
        • Bockhorst
        • Loxten
        • Oesterweg
      • Werther
        • Häger
    • Wasserräder standen ab 1957 still
    • Windmühlen
    • Mühlen im Mühlenkreis
    • Bilder historischer Windmühlen
    • Von der Mühle zum Hotel
    • Die Bockwindmühle, ein Zeitzeuge
    • Zwillingsmühlen in Greetsiel
    • Mühlen der Bundeshauptstadt
    • Mühlenmuseum Gifhorn
    • Was ist Getreide?
    • Die Geschichte der Getreideernte
    • Brot und Brötchen selber backen
    • Mühlen und Mühlenstruktur in Deutschland
    • Groß- und Industriemühlen
    • Mühlen und Kraftfutterwerke
    • Heitere Mühlengedichte
    • Die Talbachmühle – eine wahre Geschichte in Szene gesetzt

    Über den Autor

    Rudolf Knufinke wurde 1939 in Gütersloh-Isselhorst geboren und wuchs auf einem kleinen Bauernhof auf, den seine Eltern bewirtschafteten. Während seiner Volksschulzeit musste er parallel in der Landwirtschaft helfen. In zwei Winterhalbjahren ging er später zur Landwirtschaftsschule nach Bielefeld. In seinem Berufsleben war er 35 Jahre lang als Außendienstmitarbeiter und Pharmareferent für Tiermedizin tätig.

    Rudolf Knufinke
    Mühlengeschichten
    Eigenverlag, Gütersloh, 3. Aufl. 2025
    Hardcover, A4
    208 Seiten, durchgehend illustriert
    ohne ISBN

  • Landleben. Menschen, Tiere, Technik in Gütersloh-Isselhorst

    Landleben. Menschen, Tiere, Technik in Gütersloh-Isselhorst

    In diesem Buch lässt Autor Rudolf Knufinke überwiegend Bilder aus seiner umfangreichen Sammlung über das Landleben in Gütersloh-Isselhorst und den angrenzenden Gemeinden sprechen. Beim Betrachten fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, in der das Landleben noch Umgang mit Tieren und Technik damaliger Zeit bedeutete.

    Als Kühe und Ochsen noch den Pflug und Wagen zogen und viel Arbeit in Haus, Hof, Stall und auf dem Acker von Hand erledigt werden musste. Knufinker erinnert sich aber auch an gut funktionierende Nachbarschaftshilfe und die Mitarbeit fleißiger Landarbeiter sowie von Menschen, die damals als Flüchtlinge nach Isselhorst kamen und dort den Bauern bei der Bewältigung der schweren Arbeit zur Hand gingen.

    Knufinkes Bildersammlung verdeutlicht, wie in den 1950er-Jahren durch die Abwanderung der Landarbeiter in die Industrie die Bauern gezwungen waren, immer mehr Traktoren und Landmaschinen anzuschaffen. Durch diese Investitionen sollten die schweren Arbeiten in der Landwirtschaft erleichtert und bewältigt werden. Leider gibt es aus dieser Zeit nur wenige Fotos. Damals hatten die Menschen noch nicht wie heute bei jeder Gelegenheit ein Smartphone zur Hand, um mal eben ein paar Fotos zu erstellen.

    Von Bauern und anderen netten Landbewohnern erhielt Knufinke spannende und interessante Aufnahmen aus vergangenen Zeiten. Damit war es möglich, dieses Buch zu erstellen und so die Bilder auch anderen Interessenten zugämglich zu machen.

    Aus dem Inhalt

    • Frühjahr
    • Kartoffeln pflanzen
    • Schwalben auf dem Hof
    • Heuernte
    • Isselhorst unter Wasser
    • Schleiereulen in der Scheune
    • Getreideernte
    • Die Dreschmaschine kommt
    • Mähdrescher im Einsatz
    • Strohbergung
    • Kartoffelernte
    • Zuckerrübenanbau
    • Maisernte in Deutschland
    • Schlempe holen
    • Kohlen und Kunstdünger
    • Das Pferd wird abgelöst

    • Traktoren übernehmen die Arbeit
    • Hausschlachtung
    • Milchabfuhr
    • Ausflug mit Pferd und Wagen
    • Gasleitung durch Isselhorst
    • Ausbau der Holler Straße
    • Neue Strommasten
    • Kunst und Natur in Isselhorst
    • Etwas aus Harsewinkel
    • Kräfte messen mit dem XERION
    • …und viele andere mehr!

    Rudolf Knufinke
    Dorfgeschichten von Gebäuden und Menschen in der Gemeinde Isselhorst, die fast vergessen sind
    Eigenverlag, Gütersloh, 5. Auflage Dezember 2022
    Hardcover, ca. A4
    172 Seiten, durchgehend illustriert
    ohne ISBN

  • Dorfgeschichten aus Gütersloh-Isselhorst

    Dorfgeschichten aus Gütersloh-Isselhorst

    Einige Wohnhäuser und auch Bauernhäuser in der Gemeinde Isselhorst wurden schon im Laufe der Zeit abgetragen. Manche wegen Baufälligkeit, andere, um Platz für eine neue Wohnbebauung zu schaffen.

    Es ist immer ein Verlust, wenn Häuser verschwinden, denn sie haben die Heimat der Menschen geprägt, die hier im Dorf und in der Gemeinde ihr Zuhause hatten. Besonders in den alten Bauernhäusern haben oftmals Generationen mit ihren Familien und natürlich auch mit ihren Tieren unter einem Dach gelebt. Die Tiere verschafften ihnen ein Auskommen, um existieren zu können, und sie waren es auch, die ihnen auf dem Acker die schwere Zugarbeit abnahmen.

    Wenn diese Menschen heute sehen könnten, wie mit ihren Häusern umgegangen wird, die sie einst mit hohem körperlichen und finanziellen Einsatz errichtet haben, brächten sie nur noch Unverständnis zum Ausdruck. Besonders dann, wenn vor dem Abbruch des Hauses keine Überlegung mehr stand, ob nicht auch ein Umbau der alten Bausubstanz sinnvoll gewesen wäre.

    Natürlich dürfen keine hinfälligen alten Häuser dem Fortschritt und der Modernisierung eines Dorfes im Wege stehen, denn der muss sein und trägt zur Verschönerung der Heimat bei. Nur sollte bei der Planung neuer Häuser auch in Isselhorst darauf geachtet werden, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt.

    In diesem Buch wird an Häuser erinnert, die einmal im Dorf und in der Gemeinde von Bedeutung waren, ob sie nun abgerissen wurden oder noch existieren. Dazu gibt es Erzählungen über Menschen des Ortes, die nicht verloren gehen dürfen.

    Aus dem Inhalt

    • Isselhorst verändert sich
    • Baumann-Kramer-Schlüpmann-Niermann
    • Berwinkelei
    • Böker-Kleine-Buse
    • Brennerei Elmendorf
    • Bresch
    • Fleischerei Deppe
    • Dreikronen
    • Elmendorfs Kotten
    • Feuerwehr Isselhorst
    • Schlauchturm
    • Gerberei Mumperow
    • Heuerlingshaus
    • Holler Schule
    • Holtkämperei
    • Hotel zur Post
    • IGA-Gartencenter
    • Kläranlage Obere Lutter
    • Heinrich Knufinke
    • Carl König
    • Heinrich Krull
    • Landwehr & Co.
    • Lohmann-Heckewerth
    • Landschaftsbau Lütkemeyer
    • Meyerhof Mumperow
    • Molkerei Welpmann
    • Niehorster Schule
    • Willi Osthus
    • Pannenbude Bartelniewöhner
    • Pavillion im Dorf
    • Heinrich Pohlücke
    • Schafstall Piepenbrock
    • Postagentur Isselhorst
    • Sägewerk Rethage
    • Sauerkrautfabrik
    • Schmiede Klas
    • Schlagbäume
    • Spritzenhaus mit Gefängnis
    • Steinhäger – Brennhaus
    • Gaststätte Upmann
    • Milchspedition Verleger

    • Villa Schürmann
    • Volksschule Isselhorst
    • Wassergenossenschaft
    • Erst Westerhellweg
    • Windmühle Hollen
    • Wirtshaus Schröder
    • Westfalenspruch
    • Ein westfälischer Bauernhof im Wandel der Zeit
    • Interessantes aus vergangener Zeit
      • Traktor- und Autoanschaffung
      • Leben anne Birke, dem Krullsbach
      • Wenn zu uns auf den Hof der Tierarzt kam
      • Nachwuchs im Kuhstall
      • Ferkelmarkt in Isselhorst
      • Mit dem Lloyd LT 400 unterwegs
    • Wat up Platt
      • De Diskermäster (Der Tischlermeister)
      • De Diärskerkels un de Mettwost (Die Drescher und die Mettwurst)
    • Waren- und Dienstelistungsgenossenschaften
      • Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Isselhorst
      • Dampfdresch-Genossenschaft Isselhorst
      • Dreschmaschinengesellschaft Niehorst
      • Gemeinschaftswaschanlage Nordhorn
      • Gefriergenossenschaft Isselhorst und Holtkamp
      • Konsumgenossenschaft
      • Molkereigenossenschaft
      • Schlepper-Gemeinschaft Hollen-Holtkamp
      • Stromanschluss in der Gemeinde Isselhorst
      • Spadaka Isselhorst
      • Viehverwertungs-Genossenschaft
      • Wassergenossenschaft Isselhorst
    • Privatmolkerei H. Strothmann in Gütersloh
    • Wetter in der Heu- und Getreideernte
    • Ein Großereignis auf dem Brennereihof
    • Wochenmarkt in Isselhorst
    • Bilder aus Isselhorst
    • … und viele andere mehr!

    Über den Autor

    Rudolf Knufinke wurde 1939 in Gütersloh-Isselhorst geboren und wuchs auf einem kleinen Bauernhof auf, den seine Eltern bewirtschafteten. Während seiner Volksschulzeit musste er parallel in der Landwirtschaft helfen. In zwei Winterhalbjahren ging er später zur Landwirtschaftsschule nach Bielefeld. In seinem Berufsleben war er 35 Jahre lang als Außendienstmitarbeiter und Pharmareferent für Tiermedizin tätig.

    Rudolf Knufinke
    Dorfgeschichten von Gebäuden und Menschen in der Gemeinde Isselhorst, die fast vergessen sind
    Eigenverlag, Gütersloh, 8. Auflage 2025
    Hardcover, ca. A4
    180 Seiten, durchgehend illustriert
    ohne ISBN

  • Plattdeutsch. So klingt die Melodie unserer Heimat Isselhorst

    Plattdeutsch. So klingt die Melodie unserer Heimat Isselhorst

    Plattdeutsche Begriffe und was sie bedeuten, zusammengetragen, aufgeschrieben und ins Hochdeutsche übersetzt

    2.000 plattdeutsche Begriffe von A bis Z, wie man sie im Gütersloher Ortsteil Isselhorst verwendet hat (und noch verwendet), angereichert um Erklärungen, beispielhafte Verwendungen und Anekdoten und in 300 Fällen auch bebildert. Beispiele:

    • Aal föern: Jauche fahren; wenn eine Mutter über ihren Sohn sagt, „use Junge iss ja wohl derbe dösig, ower Aal föern, dat kann he“, dann will sie damit nur betonen, dass jeder Mensch seine Stärken hat.
    • Büxendriager: Hosenträger; ein Pessimist ist ein Mann, „de de Büxen met Hausendriäger un met’n Büxenraimen faste maket“.
    • Drömmelpott: langsamer Mensch; ein solcher träumt gerne vor sich hin und kommt einfach nicht in die Pötte.
    • Kaddenholzsken: abgelaufener Holzschuh, dessen Deckel entfernt wurde; die Katzen bekamen darin früher ihre Milch verabreicht.
    • Knieptangen: Kneifzange; dieses Werkzeug wird im ländlichen Raum gerne auch zum Kürzen der Zähne bei Ferkeln benutzt.
    • Rüenstert: Hundeschwanz; wackelt das Tier damit, freut es sich.
    • sidden Mäse: im Sitzen; Der Bauer, der früher zu Fuß seinem Ackergaul folgte, sich dann einen Traktor kaufte, konnte sagen: „Nu makt wie de Landwirtschaft sidden Mäse.“

    Isselhorster Platt

    „Ick woll nich, dat de schönen plattdütsken Sproke ud usen Duarpe äines Dages unnerchäit. Düt issen Wöerbauk ton läern, ower auk ton amüsäern. Wie witt nu huarben, dat sick Mensken fröwwet, dat wie dat schöne Platt, dürße besonne Sproke, na küert, bewahrt und lebennig hault. Plattdütsk issen Stücke Heimat!“
    Rudolf Knufinke (* 1939)

    Herausgegeben vom Dorf- und Heimatverein Isselhorst.

    Rudolf Knufinke, Siegfried Kornfeld
    Plattdeutsch. So klingt die Melodie unserer Heimat Isselhorst. Plattdeutsche Begriffe und was sie bedeuten
    Eigenverlag, Gütersloh, 2016
    Hardcover, A4
    152 Seiten mit rund 260 Farb- sowie 38 Schwarz-Weiß-Fotos
    ohne ISBN