Autor: Werner Zahn

  • Plattdeutsche Begegnungen. Lippisch Platt + Plautdietsch der Mennoniten

    Plattdeutsche Begegnungen. Lippisch Platt + Plautdietsch der Mennoniten

    Im Buch „Plattdeutsche Begegnungen“ treffen drei Sprachen aufeinander: Hochdeutsch, Plautdietsch und Lippisch Platt. Plautdietsch ist eine alte Sprache der Mennoniten, die aber weltweit noch von einer halben Million Menschen gesprochen wird.

    Das Buch ist durchgängig dreisprachig verfasst, wobei sich die Texte in drei Spalten gut vergleichen lassen. Plautdietsch und Lippisch Platt sind Dialekte der Niederdeutschen Sprache, die viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Den Autoren geht es nicht nur darum, sprachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen, sondern auch darum, die Geschichte von Mennoniten und Lippern mit ihren Gewohnheiten und Bräuchen zu umreißen.

    Auf dem Umschlag des Buches sind eine mennonitische Töpferin mit einem lippischen Ziegler dargestellt, beide arbeiten mit demselben Ton und beide hören und sprechen denselben plattdeutschen Ton. Was haben sie sich zu sagen? Und wie lange wird man in Lippe noch plattdeutsche Töne vernehmen? Ist dieses Buch bereits der Schwanengesang des Plattdeutschen in Lippe? Oder begegnen sich in diesem Buch die beiden plattdeutschen Varietäten, um in eine gemeinsame Zukunft zu blicken?

    Inhalt

    • Mennoniten
      • Aussiedler in Lippe
        • Geschichte der Mennoniten
        • Wozu baut man Häuser und Zäune?
        • Das Mädchen, das niemals spielen durfte
      • Plautdietsch
        • Die Sprache als Heimat zum Mitnehmen
        • Du kannst meine Sprache verstehen
      • Arbeit – zwischen Fremdbestimmung und Selbstverwirklichung
      • Gedichte durch das Jahr
      • Liebe geht durch den Magen
      • Erzählungen aus dem Alltag
      • Fingerspiele, Kinderreime und Redewendungen
    • Lipper
      • Die Lippische Geschichte
        • LIP – Leben im Paradies?
        • Eine kurze Geschichte der Lipper
        • Der lippische Städtekranz
        • Meine Heimat
        • Der alte Klang
      • Die Entwicklung des Lippischen Platt
        • Ohne Platt …
        • Die Entwicklung des Lippischen Platt
        • Lippisch Platt heute
      • Arbeit früher in Lippe
      • Traditionen im Jahreskreis
      • Gedichte durch das Jahr
      • Liebe geht durch den Magen
      • Erzählungen aus dem Alltag
      • Kinderreime und Sprüche
    • Ein kurzer sprachwissenschaftlicher Blick auf die plattdeutschen Begegnungen

    Über die Autorinnen und den Autor

    Lilli Gebhard, geboren 1979 in Bielefeld, ist Studienrätin (lehrt Deutsch und Geschichte an einem Gymnasium, früher in Detmold, jetzt in Baden-Württemberg), Literaturwissenschaftlerin und Lyrikerin. Ihre Eltern gehören der russlanddeutsch-mennonitischen Community an und kamen 1978 nach Ostwestfalen. Seit ihrer Schulzeit beschäftigt sie sich mit dem Russlanddeutschsein, sodass sie 2014 ihre Dissertation zum Thema „Identitätskonstruktionen russlanddeutscher Mennoniten im Spiegel ihrer Literatur“ veröffentlichte.

    Diplom-Biologin Sabine Schierholz ist Naturparkführerin, Gästeführerin für das Infozentrum Externsteine und für das LWL-Freilichtmuseum Detmold. Die Kräuter- und Runenkundige wohnt in Schieder-Schwalenberg.

    Werner Zahn wurde 1949 in Heiligenkirchen geboren. Nach seiner Pensionierung vom Schuldienst am Detmolder Grabbe-Gymnasium engagierte er sich im Lippischen Heimatbund und ist dort seit 2019 Leiter der Fachstelle „Mundart und Brauchtum“. Überregional ist er Mitglied im Vorstand des ›Bundesrates für Niederdeutsch. Lippisch Platt gehört zur niederdeutschen Sprache. Auch im Beirat des Landtags NRW für Niederdeutsch setzt sich Werner Zahn dafür ein, dass das Kulturgut „Lippisch Platt“ gefördert wird.

    Lilli Gebhard, Sabine Schierholz und Werner Zahn
    Plattdeutsche Begegnungen
    Tweeback Verlag, Bonn 2024
    gebunden, 21 x 30,5 cm
    220 Seiten
    ISBN 9783944985251

  • Lippisch Platt in’n Kinnergoorn

    Lippisch Platt in’n Kinnergoorn

    Jetzt zieht Lippisch Platt in die Kindergärten ein und schon die Kleinsten bekommen die Möglichkeit, die alte Lippische Sprache auf spielerische Art kennenzulernen. Werner Zahn, Leiter der Fachstelle Mundart und Brauchtumspflege, hat ein Buch mit Anregungen für den Alltag in den lippischen Kitas für den Heimatbund herausgebracht.

    Viele benutzen auch heute noch gern Wörter, die aus dem Plattdeutschen stammen. Diese sind aber meist so geläufig, dass man sich der Herkunft nicht unbedingt bewusst ist, wie z. B. Prütt (Kaffeesatz) oder Knust (Brotende). In Lippe gibt es das „Lipische Platt“ als Alltagssprache nicht mehr, um diese Verbindung zu erhalten.
    Umso wichtiger ist es auch jungen Menschen eine Berührung mit dieser Sprache zu ermöglichen.

    Auf 52 Seiten gibt es deshalb in diesem Heft Bekanntes und Unbekanntes, Reime, Lieder, Witze und kurze Texte aus dem Kindergartenalltag auf Lippisch Platt.

    „Haben Sie keine Angst vor Lippisch Platt! Trauen Sie sich, auch wenn Sie selber bisher noch nichts mit Plattdeutsch zu tun hatten“, appelliert Werner Zahn an die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindergärten. „Sprechen und singen Sie bekannte und unbekannte Texte einfach mal plattdeutsch!“ Alle Texte sind auch hochdeutsch gedruckt.

    „Wir möchten schon den Kleinsten unsere lippische Heimat näher bringen, denn nur wer seine Heimat kennen und lieben lernt, wird sie später auch einmal bewahren und gestalten wollen“, fasst Yvonne Huebner, Geschäftsführerin des Lippischen Heimatbundes das Engagement des Heimatbundes zusammen.

    Inhalt

    • Tagesablauf und Rituale – Met Plattduitsk dür den Dag
      • Wir kommen im Kindergarten an – Wü kommet in’n Kinnergoorn an
      • Morgenkreis – Mornkreusk
      • Basteln und Malen – Basteln un Molen
      • Beim Frühstück – Bün Frostücke
      • Wir gehen nach draußen – Wüi gohn no buiten
      • Zähne putzen – Tehne putzen
    • Einige Wörter
    • Lieder
      • Lippisch Platt
      • Schön ist das Leben – Scheun ess dat lieben
    • Wir spielen
      • Versteckspiel – Versteckspell
      • Rappelkiste
    • Der Lippische Städtekranz – De lippske Städtekrans
    • Wir feiern Geburtstag: Wie schön, dass du geboren bist – Wo scheun, dat diu geborn bist
    • Frühling und Ostern: Ostereier suchen – Austereuer soiken
    • Mutttertag – Modderdag
    • Viele noch bekannte Wörter
    • Lärche, Regenwurm und Maulwurf: unsere Tiere – Läuber, Reenmiek un Wenneworm: iuse Tiere
    • Lieder
      • Wiegenlied – Weujenleud
      • Ein Männlein steht im Walde – Eun Männken stoht in’n Waulde
      • Knüddel, düddel, daddeldü
    • Kreisspiele
      • Es geht ein Bi-Ba-Butzemann – Et geuht eun Bi-Ba-Butzemann
      • Der Hampelmann – De Hampelmann
      • Blinde Kuh
      • Ich bin ein dicker Tanzbär – Eck sin eun wänst’ger Danzbea
      • Elefant-fant-fant
      • Wir lassen einen Drachen steigen – Wui lot’t eunen Draken stüigen
    • Herbst
      • Wir basteln mit Kastaninen – Wüi basteln met Kristjnen
      • Heiliger Martin – Sünte Märten
      • Halloween
    • Advent und Weihnachten
      • Der Schneemann – De Schneukerl
      • Advent
      • Der Weihnachtsmann – De Wühnachtsmann
      • Ihr Kinderlein kommet – Jü Kinnerlein kummet
      • In der Weihnachtsbäckerei – In de Wüihnachtsbäckerüjje
      • Leise rieselt der Schnee – Stickum falle de Schneu
    • u. a. m.

    Über den Autor

    Werner Zahn wurde 1949 in Heiligenkirchen geboren. Sein Vater war Gründungsmitglied des ›Vereins der Bergfreunde Schling, der als Heimatverein bemüht war, das Brauchtum zu erhalten. So gab es auch eine plattdeutsche Theatergruppe. Als Kind wirkte Werner Zahn hier zwar noch nicht aktiv mit, doch verfolgte er mit Interesse die Proben und Aufführungen. Seine Großeltern sprachen noch Platt, allerdings nur untereinander oder auch, wenn Bekannte und Freunde zu Besuch kamen. In Anwesenheit von Kindern wurde bewusst kaum platt gesprochen.

    Nach seiner Pensionierung vom Schuldienst am Detmolder Grabbe-Gymnasium konnte sich Zahn intensiver mit der Sprache beschäftigen. Er engagierte sich im Lippischen Heimatbund und ist dort seit 2019 Leiter der Fachstelle „Mundart und Brauchtum“.

    Überregional ist er Mitglied im Vorstand des ›Bundesrates für Niederdeutsch, der sich für die Umsetzung der ›Europäischen Sprachcharta einsetzt, die den Erhalt und Förderung der niederdeutschen Sprache beinhaltet. Lippisch Platt gehört zur niederdeutschen Sprache. Auch im Beirat des Landtags NRW für Niederdeutsch setzt sich Werner Zahn dafür ein, dass das Kulturgut „Lippisch Platt“ gefördert wird, auch und gerade bei jüngeren Leuten.

    Werner Zahn
    Lippisch Platt in’n Kinnergoorn. Ein Büchlein mit Anregungen für den Alltag in lippischen Kitas
    Lippischer Heimatbund, Detmold, 2022
    Softcover, A5
    54 Seiten, mit zahlreichen, durchgängig farbigen Abbildungen

  • Einfach Lippisch Platt

    Einfach Lippisch Platt

    Ein Büchlein zum Schmunzeln, Nachdenken, Freuen, Staunen und nebenbei noch Lippsk Platt lernen.

    Viele benutzen auch heute noch gern Wörter, die aus dem Plattdeutschen stammen, wie „dölmern“, wenn Kinder laut spielen, oder „Höpper“, wenn sie einen Frosch sehen. Die Älteren von Ihnen erinnern sich auch gern an die Zeit, zu der ihre Eltern noch richtig Platt gesprochen haben.

    In Lippe gibt es das „Lippsk Platt“ als Alltagssprache nicht mehr. Dennoch sollte dieses Kulturgut nicht ganz aus dem Bewusstsein verschwinden. Dieses kleine Buch mit vielen Bildern soll dazu einen Beitrag leisten, es enthält kurze Sprüche, Lebensweisheiten und auch Witze, die alle ins Hochdeutsche übersetzt sind. So lassen sich plattdeutsch und hochdeutsch leicht zuordnen.

    Über den Autor

    Werner Zahn wurde 1949 in Heiligenkirchen geboren. Sein Vater war Gründungsmitglied des ›Vereins der Bergfreunde Schling, der als Heimatverein bemüht war, das Brauchtum zu erhalten. So gab es auch eine plattdeutsche Theatergruppe. Als Kind wirkte Werner Zahn hier zwar noch nicht aktiv mit, doch verfolgte er mit Interesse die Proben und Aufführungen. Seine Großeltern sprachen noch Platt, allerdings nur untereinander oder auch, wenn bekannte und Freunde zu Besuch kamen. In Anwesenheit von Kindern wurde bewusst kaum platt gesprochen.

    Als Werner Zahn bei der Durchsicht der plattdeutschen Bücher, die ihm sein Vater hinterlassen hatte, das Büchlein „Lippske Leuer“ in die Hände fiel, reizte es den Hobbymusiker, einen großen Teil dieser Lieder zu vertonen. So erschien 2001 die CD „Lippske Leuer“. Nach seiner Pensionierung vom Schuldienst am Detmolder Grabbe-Gymnasium konnte sich Zahn intensiver mit der Sprache beschäftigen. Er engagierte sich im Lippischen Heimatbund und ist dort seit 2019 Leiter der Fachstelle „Mundart und Brauchtum“.

    Überregional ist er Mitglied im Vorstand des ›Bundesrates für Niederdeutsch, der sich für die Umsetzung der ›Europäischen Sprachcharta einsetzt, die den Erhalt und Förderung der niederdeutschen Sprache beinhaltet. Lippisch Platt gehört zur niederdeutschen Sprache. Auch im Beirat des Landtags NRW für Niederdeutsch setzt sich Werner Zahn dafür ein, dass das Kulturgut „Lippisch Platt“ gefördert wird, auch und gerade bei jüngeren Leuten.

    Werner Zahn
    Einfach Lippisch Platt und alles auch hochdeutsch
    Lippischer Heimatbund, Detmold 2021
    broschiert
    88 Seiten, durchgehend farbig illustriert
    ISBN 978-3-941726-85-7