In mühsamer Kleinarbeit hat Dr. phil. Hermann Jellinghaus (1847–1929) aus Spenge über mehrere Jahre die Ravensberger Mundart erforscht. Hierbei war dem „Altmeister niederdeutscher Sprachforschung und Volkskunde“ wichtig, eine lebendige Volkssprache zu dokumentieren und eine Grammatik abzuleiten, die sowohl von Philologen als auch von den Landsleuten, die diese Mundart aktiv nutzen, verstanden wird.
Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der Originalausgabe von 1885 (2. Ausgabe) aus der Verlagsbuchhandlung Hinricus Fischer Nachf., Norden.
Inhalt
- Vorwort
- Literatur
- Einleitung
- Gebiet des Dialekts
- Einteilung der westfälischen Mundarten
- Verhältnis der Mundart zum Altsächsischen und Mittelniederdeutschen
- Verhältnis zur hochdeutschen Umgangssprache
- Erstes Buch
- Lautlehre
- Vokale
- Kurze Vokale
- Tonlange Vokale
- Lange Vokale
- Zusammengesetzte Vokale
- Konsonanten
- Allgemeines
- l, r, m, n
- Labiales
- Dentales
- Gutturales
- Zweites Buch
- Flexionslehre
- Deklination
- Die substantivische Deklination
- Die adjektivische Deklination
- Die Komparation
- Interjektionen
- Konjugation
- Die starke Konjugation
- Die schwache Konjugation
- Anomala
bringen, denken, häbben, dünken
sui, gäun, stäun, deon
- Anhang
- Etymologische Bemerkungen
- Rätsel und Kinderreime
- Wortregister
- Zusätze und Verbesserungen

Hermann Jellinghaus
Westfälische Grammatik. Die Laute und Flexionen der Ravensberger Mundart mit einem Wörterbuche
DOGMA, Oldenburg, 2012
broschiert, 15 x 21 cm
168 Seiten
ISBN 978-3-95507-355-8




