Zwischen 1900 und 1930 erlebte Bielefeld Jahre des Wohlstands, der Krisen und der Aufbrüche. Vom Kaiserbesuch im August 1900 bis zur Eröffnung des Café Europa im Herbst 1930, als die Stadt dank Eingemeindungen die magische Zahl von 100.000 Einwohnern überschritt, wandelte sich ihr Gesicht grundlegend.

Dazwischen lagen der Ausbau der Infrastruktur mit der Inbetriebnahme der Straßenbahn, dem Bau neuer Straßenzüge, der Errichtung des Rathauses am Niederwall und des Hauptbahnhofs sowie der Einweihung des Stadttheaters. Der Erste Weltkrieg und die demokratischen Aufbrüche der Weimarer Republik prägten die Zeit.
Fotografien von Profis und Amateuren dokumentieren ein Stadtbild, das heute in weiten Teilen verschwunden ist. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in das alte Bielefeld!

Inhalt
- Das ganz alte Bielefeld
- Boomtown
- Ereignisse
- Persönlichkeiten
- Plätze
- Wirtschaft und Konsum
- Feste, Feiern, Amüsement
- Infrastruktur und Daseinsvorsorge
- Kultur und Bildung
- Sport und Freizeit

Über die Autoren
- Dr. Jochen Rath ist Historiker und leitet seit 2006 das Stadtarchiv und die Landesgeschichtliche Bibliothek in Bielefeld. Er hat zahlreiche Beiträge über die Geschichte der Ostwestfalen-Metropole veröffentlicht und ihr eine Stadtgeschichte gewidmet.
- Helmut Henschel schloss nach einem Studium der Geschichts- und Rechtswissenschaften seine Ausbildung zum Archivar ab. Seit 2020 ist er im Stadtarchiv Bielefeld beschäftigt.
- Andreas Martin Vohwinkel studierte Geschichts- und Rechtswissenschaften und schloss den Bachelor-Studiengang „Archiv“ ab. Seit 2019 ist er als Archivar im Stadtarchiv Bielefeld beschäftigt.
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