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Autor: Mathias Polster
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Auf Schlür durch Herford
Wenn ich durch Herford schlüre, bekomme ich manchmal die unglaublichsten Dönekens zu hören. Einige davon wurden noch nie in der Öffentlichkeit erzählt.
Zum Beispiel entstand 1963 zufällig eine der außergewöhnlichsten Fotodokumentationen der Stadt. Der Anlass war banal. Die Verwaltung hatte die geplante Außenwerbung eines Frisörsalons verboten. Darauf hin schickte der Figaro einen seiner Blagen mit der Kamera durch Herford, der dokumentierte, dass die Stadt voller ähnlicher Werbeschilder war. Die Außenwerbung kam ans Haus, die Fotos wurden entsorgt. Nach Jahrzehnten tauchten jetzt die vergessenen Negative wieder auf.
Andere Episoden berichten von der vermeintlichen Rettung einer Hexe an der Aa, von Senfbrötchen im Otto-Weddigen-Bad oder der in den 1960er-Jahren geplanten Traditionsinsel am Münsterkirchplatz.
Eines ist allen Geschichten gemeinsam – die Verbundenheit der Herforder mit ihrer Stadt. In guten wie in schlechten Zeiten.
Zum Autor
›Mathias Polster, Jahrgang 1958, kam nach der Wende nach Ostwestfalen. Seitdem lebt und arbeitet der gebürtige Sachse in seiner neuen Heimat, der altehrwürdigen freien Reichs- und Hansestadt Herford. Als Gästeführer bringt er Fremden und Einheimischen diese liebenswerte Stadt näher, die weit mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet. Siehe auch Vom Aawiesenpark bis zur Bleiche – Straßen und Plätze in Herford.
Mathias Polster
Herford – Geschichten und Anekdoten. Auf Schlür durch Herford
Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen
Hardcover, 13 x 21 cm
80 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos
ISBN 978-3-8313-2753-9 -

Dunkle Geschichten aus Herford
Die Geschichte der freien Reichs- und Hansestadt Herford ist lang, weit über 1200 Jahre geht sie zurück: Stiftsgeschichte, die Stadt der starken Frauen. Doch diese Stadt hat auch ihre dunklen Geheimnisse.
Möchten Sie wissen, warum der Retberg, heutiger Bürgerplatz am Wehr, früher Hexenkolk hieß und was sich dort zutrug? Oder was es mit dem geheimnisvollen Loch am Frühherrenhaus auf sich hat? Wer war der letzte Scharfrichter Herfords und was ist aus den alten Denkmälern geworden, die im 19. Jahrhundert Straßen und Plätze der Stadt zierten? Und kennen Sie die Kuhrausis stalleeris?
Davon und von anderen schaurigen bis schönen Dingen erzählt Ihnen unterhaltsam und augenzwinkernd der Stadtführ er Mathias Polster in diesem Buch.
Inhalt
- Vom Retberg zum Mühlenkolk zum Hexenkolk
- Das geheimnisvolle Loch in der Mauer
- Der Brückensturz von Herford
- Vom Zuchthaus über das Criminal-Gefängnis zur Strafanstalt
- Der letzte Scharfrichter
- Das Ende des Altstädter Rathauses
- Legaler Kunstraub
- Denkmäler für die Metallspende
- Ein unechtes Stadtjubiläum und drei Denkmäler
- Von Besatzungsverdrängten und Blasmusik
- Der Durchbruch
- Wenn die Erinnerung im Dunkeln liegt
- Wo ist Dano?
- Von Störenfrieden und Kuhrausis stalleeris
- Epilog über das Ostwestfälische
Zum Autor
›Mathias Polster, Jahrgang 1958, kam nach der Wende nach Ostwestfalen. Seitdem lebt und arbeitet der gebürtige Sachse in seiner neuen Heimat, der altehrwürdigen freien Reichs- und Hansestadt Herford. Als Gästeführer bringt er Fremden und Einheimischen diese liebenswerte Stadt näher, die weit mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermutet.
Mathias Polster
Dunkle Geschichten aus Herford. Schön & Schaurig
Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen, 2021
Hardcover, 13 x 21 cm
80 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-weiß-Fotos
ISBN 9783831333677
