Döhnekes und Geschichten, über die man in verräucherten Kneipenlachte und die man auf Familienfeiern erzählte, wenn die Blagen ins Bett geschickt worden waren, hat Ernst Meurin gesammelt und aufgeschrieben. Damit ist ein heiter besinnliches Bild der guten alten Zeit in Westfalen entstanden, das das Leben unserer Eltern und Großeltern auf amüsanteste Weise darstellt.
Mit einem Vorwort von Rainer Schepper
Der Liebesbrief
Ein junges Mädchen schrieb einen Brief an ihren Freund und fragte die Mutter: „Mama, wie schriff man ,Sack‘?“ „Met ‚ck‘“, sagte die Mutter. – „Wie schriff man denn ‚mem‘?“ „Schrief män met twee ‚m‘“, entgegnete die Mutter, die nun aber doch neugierig war, was wohl in dem Brief geschrieben stand.
Als ihre Tochter aus dem Zimmer ging, sah die Mutter schnell nach und las: „Libber Baul! Kümmste Sundag to Faute oder sack de memm Fahrrad afhalen?“
Also: poussieren gut, Rechtschreibung mangelhaft …
Über den Autor
Ernst Meurin, geboren 1885 in Oelde-Sünninghausen, unterrichtete über 43 Jahre lang als Lehrer in Bornholte bei Verl, wo er 1920 zu den Mitbegründern des Heimatvereins gehörte. Von 1904 an war er Mitarbeiter der westfälischen Tageszeitung Die Glocke. 1926 wurde er Schriftführer des Heimatvereins Wiedenbrück. 1948 wurde er zum Kreisheimatpfleger von Wiedenbrück gewählt. Er lebte im Ruhestand bis zu seinem Tod 1965 in Langenberg (Kreis Gütersloh).
Zu beachten: Es handelt sich um ein antiquarisches Einzelexemplar. Es ist in sehr gutem Zustand, sonst würden wir es hier nicht anbieten.
Ernst Meurin
Westfalengrüße. Herzhaft lacht man in Westfalen. Dönekes und heitere Geschichte aus der „guten, alten Zeit“
Güth Verlagsgesellschaft, Rheda-Wiedenbrück, 1990
gebunden, mit Schutzumschlag, 19 x 24 cm
64 Seiten, mit einem Dutzend Schwarz-Weiß-Zeichnungen
ISBN 3922828019




