Hans Perathoner und die Einführung der Moderne in Bielefeld

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Beschreibung

Eine biografische und künstlerische Einordnung

Von 1907 bis 1914 leitete Hans Perathoner (1872–1946) die Bildhauer- und Aktzeichenklassse der neugegründeten staatlich-städtischen Handwerkerschule in Bielefeld. 1909 schuf er das Wahrzeichen Bielefelds, den Leineweberbrunnen, eine Bronzeskulptur im Altstädter Kirchpark.

Konzipiert als historisches Denkmal aus Anlass der 300-jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Ravensberg zu Brandenburg-Preußen, errang es schnell den Status eines Wahrzeichens. Noch heute verleiht die Stadt jedem Unternehmen, das seit 100 Jahren hier ansässig ist, eine verkleinerte Replik des Leinewebers als Anerkennung des Gewerbefleißes, der auch die Weber früher auszeichnete.

In den sieben Jahren seines Wirkens in Bielefeld schuf der gebürtige Südtiroler Perathoner weitere Werke im öffentlichen Raum wie die Reliefs am Bezirkskommando in der Turnerstraße oder an der Kapelle auf dem Sennefriedhof. Daneben trat er als Entwerfer für Silberarbeiten hervor.

Ulrich Schmidt
Hans Perathoner und die Einführung der Moderne in Bielefeld
Verlag KunstSinn, Bielefeld 2022
gebunden, ca. A4
228 Seiten
ISBN 978-3-93926444-6

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