Das Stammlager 326 (VI K) Senne 1941-1945 (1992)

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Beschreibung

Vor allem in den ersten Kriegsmonaten gerieten Hunderttausende von Rotarmisten in deutsche Gefangenschaft. Sie wurden in riesigen Lagern zusammengepfercht und so schlecht versorgt, dass die meisten starben. 200.000 kamen in das Stammlager 326 (VI K) in der Senne bei Paderborn. Jeder dritte erlebte die Befreiung im Frühjahr 1945 nicht. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieses Lagers.

Inhalt

  • Einführung
    • Der 13. Juni 1989: Zeichen der Versöhnung auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof Stukenbrock-Senne
    • Die sowjetischen Kriegsgefangenen und ihr Massensterben in der zeitgeschichtlichen Forschung
    • Vom historisch-politischen Meinungsstreit um den sojetischen Soldatenfriedhof zur Aufarbeitung des Stalag 326 (VI K) 1962 bis 1990
  • Das Kriegsgefangenenmannschaftsstammlager 326 (VI K): Aufstellung, Standort und innere Gliederung
    • Die Stellung des Stammlagers in der Organisationsstruktur des deutschen Kriegsgefangenenwesens
    • Die Aufstellung des Frontstalag 326 in Lingen/Ems und seine Kommandierung zum Truppenübungsplatz Senne
    • Die Topografie des Stalag 326 (VI K) Senne und die Funktion seiner Abteilungen
  • Das Stalag 326 (VI K) und die Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen: Der Zwiespalt zwischen ideologisch begründeter Vernichtung und der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft
    • Die Gefangenentransporte in die Senne und ihre unmenschlichen Bedingungen
    • Aufnahme und Registrierung der Gefangenen im Stalag
    • Die Aussonderung und Ermordung bestimmter Gruppen von Kriegsgefangenen
    • Der Umgang des Stammpersonals und der Wachmannschaften mit den sowjetischen Kriegsgefangenen
    • Das Stalag 326 (VI K) im Sommer und Herbst 1941 und das Problem der Unterbringung der Kriegsgefangenen
    • Exkurs: Das überregionale Kriegsgefangenenlazarett Staumühle
    • Hygienische Verhältnisse und ärztliche Versorgung im Stalag 326 (VI K)
    • Zur Ernährungslage der sowjetischen Kriegsgefangenen
    • Das Verhältnis der Zivilbevölkerung gegenüber den sowjetischen Kriegsgefangenen

  • Die Funktion des Stalag 3226 (VI K) für den Arbeitseinsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen
    • Zur Entwicklung vom reinen „Russenlager“ bis zur Gleichstellung mit den übrigen Stammlagern des Wehrkreises VI am 1. September 1942
    • Die Bereitstellung von Kriegsgefangenen für den Ruhrbergbau
    • Der Arbeitseinsatz in Ostwestfalen-Lippe an ausgewählten Beispielen
    • Exkurs: Das sowjetische Kriegsgefangenen-Bau- und Arbeitsbataillon 106 Staumühle
  • Die sowjetischen Kriegsgefangenen im Überlebenskampf zwischen Kollaboration und Widerstand
    • Zusammenarbeit mit den Deutschen
    • Flucht als Ausweg?
    • Resistenz und Widerstand
  • Die Lage der „westlichen“ Kriegsgefangenen und der nachweisbare Kriegsgefangenenbestand im Stalag 326 (VI K)
    • Das Lager für „westliche“ Kriegsgefangene
    • Der Bestand an Kriegsgefangenen 1941 bis 1945
  • Die Endphase des Stalag 326 (VI K) und die Befreiung der Gefangenen am 2. April 1945
  • Zur Zahl der Toten
  • Schlusswort
  • Anlagen und Dokumente
  • Anhang
    • Chronologischer Überblick
    • Bibliografie zum soqjetischen Ehrenfriedhof
    • Erläuterungen zu den Karten im Einband
    • Verzeichnis der Anlagen
    • Verzeichnis der Tabellen
    • Quellen und Literatur

Zu beachten: Es handelt sich um antiquarische Einzelexemplare aus dem Jahr 1992. Sie sind in sehr gutem Zustand, sonst würden wir sie hier nicht anbieten.

Karl Hüser
Das Stammlager 326 (VI K) Senne 1941-1945. Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer des nationalsozialistischen Weltanschauungskrieges
Verlag für Regionalgeschichte Bielefeld, 1992
Hardcover
318 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-weiß-Fotos
ISBN 978-3-92708550-3

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