Autor: Hermann Multhaupt

  • Johann Peter Eckermann in Höxter

    Johann Peter Eckermann in Höxter

    Johann Peter Eckermann war jemand, der sich selbst und sein Dichtertalent zurücknahm, um dem Genius zu dienen und der mit wachem Auge und flinker Feder jede dessen ihm wichtig erscheinende Bemerkung zu Papier brachte.

    Sein zweifelsfreier Verdienst bestand darin, seine „Gespräche mit Goethe“ in drei Bänden herausgegeben und so der Nachwelt einen sonst wohl verloren gegangenen Einblick in die Gedankenwelt des Dichterfürsten gewährt zu haben.

    Im Sommer 1835 hielt sich Johann Peter Eckermann in Höxter auf, um an der Herausgabe dieser Gespräche zu arbeiten. 55 Taler hat die Großherzogin Maria Pawlowna ihm für die Reise nach Northeim und Höxter gestiftet, damit er an der Weser sein Manuskript vollenden konnte.

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    „Die Welt wird so bald nicht zur Ruhe kommen“. Johann Peter Eckermann arbeitete in Höxter an der Gesprächen mit Goethe
    Verlag Leimeier, Lippstadt, 2024
    Hardcover
    48 Seiten
    ISBN 978-3-949718-55-70

  • Das kurze Leben der Ilse Uhlmann. Ein jüdisches Mädchen aus Ovenhausen

    Das kurze Leben der Ilse Uhlmann. Ein jüdisches Mädchen aus Ovenhausen

    Inmitten der idyllischen Kulisse des Dorfes Ovenhausen im Kreis Höxter führte die jüdische Familie Uhlmann ein beschauliches Leben. Ihr kleiner Gemischtwarenladen war ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft, ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Doch die Schatten des Dritten Reichs verdunkelten die Idylle. Wie viele andere jüdische Familien in Deutschland mussten auch die Uhlmanns die Erfahrung von Verfolgung und Gewalt machen.

    Im Zuge der Pogromnacht 1938 wurde ihr Zuhause überfallen und verwüstet. Dieses Ereignis markierte den Beginn eines unaufhaltsamen Abstiegs. Der jungen Ilse Uhlmann wurde der Zugang zur öffentlichen Schule verwehrt, ihre Zukunft zunehmend beschnitten. 1941 folgte die Deportation der Familie in das Ghetto Riga.

    Im Alter von gerade 13 Jahren fand Ilse Uhlmann ihr tragisches Ende in den Gaskammern von Auschwitz. Ihr kurzes Leben, geprägt von Unschuld, Hoffnung und letztendlich unfassbarer Brutalität, steht stellvertretend für das Leid unzähliger Opfer des Nazi-Regimes.

    Hermann Multhaupt zeichnet in seinem eindringlichen Werk ein berührendes Bild des Lebens und Sterbens der Familie Uhlmann. Er beleuchtet nicht nur die individuellen Schicksale der Familienmitglieder, sondern zeichnet auch ein packendes Panorama der damaligen Zeit, in der Hass und Fanatismus eine ganze Gesellschaft in ihren Bann zogen.

    Dieses Buch ist ein wichtiges Zeugnis gegen Vergessen und ein bewegendes Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit.

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs zunächst in Herstelle (Beverungen, Kreis Höxter), später in Rheda (Rheda-Wiedenbrück, Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens aber war er von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung „Der Dom“ in Paderborn. Schon früh entdeckte er seine Liebe zum Theater, weshalb er sich auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher. Hier finden Sie weitere Multhaupt-Bücher bei ostwestfaelisch.de.

    Hermann Multhaupt
    Das kurze Leben der Ilse Uhlmann. Ein jüdisches Mädchen aus Ovenhausen
    Lippe-Verlag, Detmold, 2024
    geheftet, A5
    24 Seiten
    ISBN 978-3-89918-703-8

  • Es ist ein Stück von uns selbst vernichtet. Jüdische Lebenswege an der Weser

    Es ist ein Stück von uns selbst vernichtet. Jüdische Lebenswege an der Weser

    Hermann Multhaupts ergreifende Erzählungen lassen uns eintauchen in das Gewebe aus Liebe, Verlust, Widerstandsfähigkeit, inneren und äußeren Konflikten von Menschen, die im Strudel der nationalsozialistischen Diktatur gefangen sind.

    Dieses Buch ist eine Erinnerung an jüdische Menschen, die einst Teil der regionalen Gemeinschaften in und um Höxter und Bad Karlshafen waren, die aus den Orten im Weserraum vertrieben wurden, die ihre Familien und ihre Existenz verloren, die ermordet wurden. Es bietet eine tiefgründige Erkundung der lokalen Geschichte, verwoben mit den persönlichen Schicksalen der Menschen.

    In zwölf anekdotischen Erinnerungen skizziert Multhaupt die tragischen wie auch alltäglichen Ereignisse – von verhinderten Hochzeiten über notwendige berufliche Neuanfänge bis zur Shoah. Die Schilderungen beginnen im Jahr 1933 und führen bis in die Nachkriegszeit. Der Autor folgt dabei einigen der Protagonisten ins Exil nach Palästina und in die USA, was den universellen Anspruch der Erzählungen unterstreicht.

    Es ist zudem eine Erinnerung an diejenigen, die nicht zu den unmittelbar Verfolgten gehörten, und dennoch erschütternde persönliche Verluste erlitten: den Verlobten, die Freundin, die Nachbarin, den Zahnarzt, und mithin ihr Vertrauen in die Gerechtigkeit der Welt. Die Erzählungen verdeutlichen anhand lokaler Einzelschicksale, welche zerstörerische Gewalt der Holocaust für die Sozialgefüge auch in Ostwestfalen bedeutete.

    Inhalt

    1. Das Aufgebot
    2. Der Witz
    3. Die Nachtigall
    4. Die Flucht
    5. Die Honigbirne
    6. Der Pelzmantel
    7. Der Friedhof
    8. Die Puppe
    9. Der Schuss
    10. Die Schreibtischuhr
    11. Die Wippe
    12. Der Brief

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Es ist ein Stück von uns selbst vernichtet. Jüdische Lebenswege an der Weser im Schatten des „Dritten Reichs“
    Verlag Menne & Töchter / Eire, Borchen, 2024
    Hardcover
    80 Seiten
    ISBN 978-3-911372-02-2

  • Weltluft. Die Klöster Böddeken und Dalheim nach 1806. Erzählungen

    Weltluft. Die Klöster Böddeken und Dalheim nach 1806. Erzählungen

    Die Säkularisation führte 1806 zu einem Tiefschlag gegen das Ordensleben in Ostwestfalen-Lippe und darüber hinaus. Der preußische Staat löste die Niederlassungen reicher monastischer Gemeinschaften auf, konfiszierte ihr Vermögen und wandelte sie in Domänen mit Verwaltern an der Spitze um.

    Wo früher fromme Mönche durch Kreuzgänge wandelten, hausten jetzt Schweine und andere Tiere und verdarben mit ihren Hinterlassenschaften wertvolle Wandmalereien. Die Klosterkirchen wurden zweckentfremdet oder ganz abgerissen wie in Böddeken.

    Die einstigen Chorherrenstifte Böddeken bei Büren und Dalheim bei Lichtenau sind Schauplätze dieser Erzählung von Hermann Multhaupt, der der Geschichte ihrer Auflösung nachgeht und das Schicksal der Mönche und des „Gesindes“ teils fiktiv, teils real verfolgt.

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Weltluft. Böddeken und Dalheim nach der Auflösung 1806. Erzählungen
    Verlag Menne & Töchter, Borchen, 2022
    Softcover
    296 Seiten
    ISBN 978-3-943380-07-1

  • Von Mägden, Söldnern und Halunken im Raum Höxter

    Von Mägden, Söldnern und Halunken im Raum Höxter

    Die Geschichten dieses Buches befassen sich mit Ereignissen, die sich im Raum Höxter und Hochstift Paderborn während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) ereigneten.

    Manchmal sind es kleine Begebenheiten um Menschen, die uns der Autor vorstellt, manchmal kriegerische Konflikte, in die Städte und Gemeinden hineingezogen wurden, darunter auch die Abtei Marienmünster und Vörden. Die oftmals fiktive Handlung gibt Einblick in die Situation vor Ort und erhellt so den historischen Hintergrund einer der dunkelsten Epochen der Weltgeschichte.

    Der Dreißigjährige Krieg war eines der schrecklichsten Ereignisse der frühen Neuzeit, die Europa spalteten. Er ist die Folge verschiedener nationaler Konflikte, die in dieses drei Jahrzehnte dauernde Völkerringen mündeten. Hinzu kamen Krankheiten, Seuchen wie die Pest und Hexenverfolgungen, die ganze Landstriche entvölkerten.

    Hermann Multhaupt hat historische Berichte und Chroniken aus dem Raum Höxter und der Zeit dieses Kriegs gewälzt. Dabei fiel ihm auf, dass Personen oft nur kurz erscheinen, mit Namen, vielleicht ihrem Alter und Stand, als Angeklagte oder Geschädigte in Gerichtsprozessen, vielleicht nur als Opferzahl nach Pest oder Krieg. So hat er einen fast unerschöpflichen Fundus an Geschichten, Anekdoten und Sentenzen geschaffen, die zwar auf einem Quellenimpuls beruhen, aber von ihm weitergedacht wurden, so dass den Unbekannten Erinnerung zuwächst.

    Inhalt

    • Der dreifache Fenstersturz
    • Der tote Jude auf der Rathaustreppe in Steinheim
    • Wie kämpft man gegen die Pest?
    • Stoffel Winkel und die Bauernbanden
    • Ein Holzklotz in Marienmünster birgt ein Geheimnis
    • Friedrich Spee und sein Lied „Zu Bethlehem geboren“
    • Höxter – eine Stadt hält aus
    • Die Kirchenchronik von Kemnade
    • Die Füße im Feuer
    • Aaron Salomon in Marienmünster
    • Katholisch – evangelisch – katholisch: Das Los der Geistlichkeit
    • Kretz’ Aufbruch ins Ungewisse
    • Kanonikus Meier, die Sittlichkeit und die Geistlichen Gerichte
    • Der clevere Kuhhirt
    • Schutzlos an der Grenze des Hochstifts – Beverungen
    • Glaubensboten an der Weser
    • Die Sühne der Nonne von Brenkhausen
    • Der Kreuzweg einer Stadt – Höxter
    • Entehrt geflohen – die Frauen im Steinbruch
    • Der schwedische Offizier in Herstelle
    • Schicksal an der Schwedenschanze
    • Fremd in Borgholz
    • Annegret – das „Rotkäppchen“ von Ossendorf
    • Ein Sühnewallfahrer in Jakobsberg
    • Der Deserteur von Holzminden
    • Aus dem Chaos zur Ordnung
    • Eine Flöte aus Menschenknochen
    • Die bischöfliche Visitation
    • In „Paradiese“ zur Ruhe gekommen: Hans Jakob von Grimmelshausen

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Von Mägden, Söldnern und Halunken. Geschichten aus dem 30-jährigen Krieg im Raum Höxter
    Eire Verlag / Menne & Töchter, Borchen, 2016
    Softcover, 280 Seiten
    ISBN 978-3-943380-50-7

  • Von der Weser nach Cat Spring. Auswanderer 1834

    Von der Weser nach Cat Spring. Auswanderer 1834

    Hermann Multhaupt beschreibt in diesem Buch das Schicksal von zwei Auswandererfamilien aus dem Kreis Höxter in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Die Adelsfamilie von Roeder aus Marienmünster brach 1834 ihre Zelte in der Heimat ab, um in Amerika eine neue Existenz aufzubauen. Mit dabei waren die Brüder Robert Justus und Louis Kleberg aus Beverungen-Herstelle. Später folgte auch Ernst. Die Familien gehörten zu den ersten Siedlern in Texas, das damals noch eine mexikanische Provinz war. Die Einwanderer gründeten Orte, die heute noch ihre Namen tragen. Ihre Nachfahren sind bis heute angesehen, in der Umgebung der ehemaligen Siedlung sprechen einige Anwohner immer noch deutsch und auch ein Oktoberfest wird dort gefeiert.

    Robert Justus Kleberg war ein anerkannter Jurist und Richter und kam in Texas zu hohen Ehren. Als „Held von San Jacinto“ ist er in die Annalen eingegangen. Dieses Buch berichtet von den Schwierigkeiten bei der Landnahme, von Auseinandersetzungen mit der mexikanischen Regierung und den Indianern.

    Aus dem Inhalt

    • Wild Cat Spring
    • Begegnungen an der alten Abtei
    • Die Hochzeit
    • Warum auswandern?
    • Der Traum vom Glück
    • An Bord
    • In New Orleans
    • Auf der Suche nach der Vördener Vorhut
    • Gelbfieber
    • Ein Schiff für hundert Dollar
    • Waffengerassel
    • Big Drunk
    • Die Zusammenkunft unter Eichen
    • Das ABC der Jungschützen
    • Ferdinand Jacob Lindheimer
    • Der Skunk
    • Carl zu Solms-Braunfeld
    • Frieden mit den Comanche
    • Freundschaft mit Familie Wagner
    • 1848
    • Das Schicksal Otto von Roeders
    • Der Warenkorbkrieg
    • Der Vertrag
    • Im Kreis der Familie
    • Diener Potthast
    • Die Legende von den Kanonen
    • Abschied
    • Rosalie Kleberg und Olga Kohlberg
    • Das Leben der deutschen Pioniere
    • Die Kinder der Familie von Roeder
    • und viele weitere …

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt, Jahrgang 1937, wuchs in Herstelle und Rheda auf. Er war leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen, bevor er von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 als Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn tätig war. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Von der Weser nach Cat Spring. Zwei Auswandererfamilien in Texas
    Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2014
    Softcover, 15 x 22, cm
    296 Seiten, mit einigen Schwarz-Weiß-Illustrationen/-Abbildungen/-Fotos
    ISBN 978-3-940751-81-2

  • Leberwurst aus Bucheckern – Kindheit an der Weser

    Leberwurst aus Bucheckern – Kindheit an der Weser

    Eine Kindheit an der Weser im und nach dem Zweiten Weltkrieg

    Der Autor Hermann Multhaupt hat seine Kindheit und Jugend an der Weser im Dorf Herstelle bei Beverungen im heutigen Kreis Höxter verbracht. Im Vorwort schreibt er über diese Erzählungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit: „Diese Aufzeichnungen sind nicht zuletzt ein Dank an die Kindheit, die ich bei aller Schwere und Bedrohung der Zeit als eine gesunde empfunden habe.“

    Das thematische Spektrum dieses Buches reicht von einer Begegnung mit Adolf Hitler über die Schilderung jüdischer Schicksale bis zur Bekanntschaft mit dem Kaugummi. Multhaupts Erzählungen verdeutlichen, dass die Menschen auf dem Dorf in den schweren Zeiten ihren Lebensmut nicht verloren und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreut haben.

    Aus dem Inhalt

    • Wanda und Ivan
    • Großvater und die Landwacht
    • Nachts auf den Straßen
    • Die Flut kam um Mitternacht
    • Der Hülsenfänger
    • Der Hasenfuß
    • Ein kreuz mit dem kreuz
    • Sammeln für den „Endsieg“
    • Im Hausflur stand der Tod
    • Meinen Geburtstagskuchen aßen die Amerikaner
    • Bekanntschaft mit dem Kaugummi
    • Leberwurst aus Bucheckern
    • Das Schweinefleisch war trichinenfrei
    • Kartoffelfeuer
    • Corn – ein verhängnisvolles Wort
    • Kino an der Küchenwand
    • Kein Sonnenplatz
    • Fantasie statt Plastik
    • Die Besteigung des Kilimandscharo
    • Muss auch der Pastor aufs Klo?
    • Konfessionszwist
    • Der Oratorianerkragen
    • Unterwegs mit dem Henkelmann
    • Der Pelzmantel
    • Mutters Sparbuch
    • Jüdische Schicksale
    • Pionier im „Wilden Westen“
    • Der Verlust der Sprache
    • Das Haus
    • Die Klostertante
    • Wer ist schon Goethe?
    • und andere

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs zunächst in Herstelle, später in Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Leberwurst aus Bucheckern. Kindheit und Jugend an der Weser im und nach dem Krieg
    Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2016
    Broschiert, 13 x 19 cm
    208 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos
    ISBN 978-3-959540-15-5

  • Die Herberge für Scheintote – Weser-Krimi Beverungen

    Die Herberge für Scheintote – Weser-Krimi Beverungen

    Der Arzt Augusto Monteverdi wird von der Angst getrieben, scheintot begraben zu werden. Er sucht zunächst Rat bei vielen Schriftstellern und Autoren, die über dieses Phänomen geschrieben haben. Um sicherzugehen, dass für tot erklärte Personen nach ihrer Reanimation nicht ziellos umherirren, ruft er eine „Herberge für Scheintote“ ins Leben, die sich mangels Nachfrage plötzlich ganz anderen Zwecken öffnet. Bis eines Abends wirklich jemand an die Tür der Herberge klopft…

    Augusto Monteverdi hat vorgesorgt, was nach seinem eigenen Ableben geschehen soll. Doch entwickeln sich die Umstände so dramatisch, dass es am Ende nur um Mord geht. Dem englischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle kommen die Ereignisse so rätselhaft vor, dass er seine Detektive Sherlock Holmes und Dr. Watson nach Ostwestfalen schickt, um Nachforschungen zu betreiben. Sie mieten sich im „Gasthaus zur Fähre“ in Herstelle bei Beverungen ein und beginnen umfangreiche Recherchen.

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Die Herberge für Scheintote. Weser-Krimi 2
    Eire Verlag / Menne & Töchter, Borchen, 2019
    Taschenbuch
    160 Seiten
    ISBN 978-3-943380-89-7

  • Wunderwaffe – Weser-Krimi Höxter

    Wunderwaffe – Weser-Krimi Höxter

    In den letzten Kriegswochen 1945 wird der Kreis Höxter von Tieffliegerangriffen und Bombardierungen der Bahnhöfe erschüttert. Und ausgerechnet hier und jetzt soll an der sehnlich erwarteten „Wunderwaffe“ weitergebaut werden?

    Unter großer Geheimhaltung quartiert sich in einem Dorfgasthaus ein Kriegskreisleiter ein, der die Arbeiten koordinieren soll. Die gewitzten Wirtsleute finden jedoch bald heraus, dass sich in dem umfangreichen Gepäck des Gastes keine Geheimdokumente, sondern erhebliche Geldmittel befinden. Was hat es mit dem Mann auf sich?

    Als sich der Kriegskreisleiter vor den anrückenden Amerikanern nach Osten absetzt, verunglückt sein Fahrzeug in den Weserauen auf vereister Straße. Doch wo ist der Fahrer? Nur sein Hut hängt im Schilf. Hat der Kriegskreisleiter wirklich am Steuer des Autos gesessen?

    Das Buch nach teilweise historischen Dokumenten ist den im Zweiten Weltkrieg bei Tieffliegerangriffen getöteten Kindern und Jugendlichen des Kreises Höxter gewidmet.

    Über den Autor

    Hermann Multhaupt wuchs in Herstelle (Kreis Höxter) und Rheda (Kreis Gütersloh) auf. Nach dem Gymnasium machte er zunächst eine journalistische Ausbildung, war dann leitender Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und später in einem Wirtschaftsverlag tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er aber von 1979 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung Der Dom in Paderborn. Schon frühzeitig begann seine Liebe zum Theater, weshalb er auch als Kritiker und Autor von Theaterstücken tätig war und sich damit einen Namen machte. Neben seiner journalistischen Arbeit schrieb Multhaupt etwa 70 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 500.000 Exemplaren, darunter Romane, Gedichte und Tagebücher.

    Hermann Multhaupt
    Wunderwaffe. Ein Weserkrimi
    Eire Verlag / Menne & Töchter, Borchen, 2017
    Taschenbuch, 130 Seiten
    ISBN 978-3-943380-58-3