Es sind die kleinen Geschichten des Alltags, die uns das Verständnis dafür eröffnen, wie man früher lebte. In diesem Buch erzählen zwei Dutzend Zeitzeugen über ihre Kindheit und Jugend, ihre Schulzeit sowie über ihr tägliches Leben in Paderborn zwischen Kaiserreich und Wirtschaftswunder.
Wer waren die Fennenzwerge? Wo spielte man als Kind? Wie feierte man Weihnachten in Paderborn? Diese und viele weitere Fragen werden nicht durch Akten und Dokumente beantwortet, sondern auf anschauöiche Art von denen, die dabeigewesen sind.
Eine erzählte Geschichte Paderborns aus „erster Hand“ also – unterlegt mit zahlreichen, zumeist bisher unveröffentlichten Fotos.
Aus der Reihe „Archivbilder“
„Ein komplettes, stimmungsvolles Bild. Spannend!“
Neue Westfälische
Inhalt:
- Paderborn und die große Politik
- Idyll mit Plumpsklo – Wohnverhältnisse
- Die Peitschen der Fennenzwerge – Alltag in Paderborn
- Der Liebste musste katholisch sein – Kirche und Menschen
- Mit dem Rohrstock ins Klassenzimmer – Schulzeiten
- Liebe und Libori – Freizeitvergnügen
- Leben im Keller – Kriegsalltag
- Schutt am Monte Scherbelino – Wiederaufbau
- Quietschen, Bimmeln, Rummpeln – Verkehr in Paderborn
- Socken untern Tannenbaum – Feiern und Feste
- Die Zeitzeugen
- Lieteraturauswahl zum Thema „Erzählte Geschichte“
- Literaturauswahl zur Zeitgeschichte Paderborns
Zum Autor
›Prof. Dr. Rainer Pöppinghege, Jahrgang 1962, ist Historiker und Publizist. Er lehrt Neueste Geschichte an der Universität Paderborn. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben der Regionalgeschichte seiner westfälischen Heimat vor allem Themen der Geschichtskultur. In Paderborn wandelt er auf den Spuren seines Urgroßvaters, der Ende des 19. Jahrhunderts den bäuerlichen Betrieb verließ und als Unteroffizier zu den dortigen Husaren ging.
Rainer Pöppinghege
Leben an der Pader. Alltag in Paderborn 1914–1960
Sutton Verlag, Erfurt / Books on Demand, Norderstedt
Softcover, Format 16,5 x 23,5 cm
136 Seiten
ISBN 978-3-89702-219-5




