Sophie Crüwell, Königin der Pariser Oper

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Beschreibung

Die Opernsängerin Sophie Cruvelli wurde 1826 als Sophie Johanne Charlotte Crüwell in Bielefeld geboren. Ihre größten Erfolge feierte sie in London und Paris. Sie galt als die beste Verdi-Interpretin ihrer Zeit.

1854 entfesselte sie einen Theaterskandal, als sie ohne Vorankündigung von der Grand Opéra in Paris verschwand und für Wochen unauffindbar blieb. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms heiratete Sophie 1856 den Baron Georges Vigier und verließ die Bühne. In Nizza, ihrem Winterwohnsitz, sang sie noch viele Jahre in stark beachteten Wohltätigkeitsveranstaltungen. Als Sophie am 6. November 1907 starb, lagen die Zeiten, in denen »die Cruvelli« ein Begriff war, lange zurück.

Das Buch lädt dazu ein, Leben und Karriere einer außergewöhnlichen Künstlerin aus Ostwestfalen neu zu entdecken.

21. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg

Inhalt

  • Vorwort
  • Einleitung
  • Ouvertüre: Eine Bielefelder Familie
  • Unterricht in Paris und Mailand – erste Erfolge in Italien
  • London: Das Theater Ihrer Majestät – Berlin, Triest – Mailand – Genua
  • Mit Lumley in Paris und London im Weltausstellungsjahr
  • Théâtre Italien – Her Majesty’s – die Cruvelli ist weg!
  • Das Theater im Zweiten Kaiserreich
  • Die Opéra
  • Sophie Crüwell verlässt Preußen – eine Tournee
  • Die »Flucht«
  • Die sizilianische Vesper
  • Hochzeit – die »Hivernants« in Nizza
  • Kunst und Politik – neue Perspektiven
  • Lohengrin
  • Nachspiel
  • Anmerkungen

Über die Autorin

Hiltrud Böcker-Lönnendonker, geboren 1935 in Rheydt, arbeitete als Technische Zeichnerin und Realschulrektorin und engagierte sich kommunalpolitisch als langjähriges Mitglied im Rat der Stadt Bielefeld sowie als Sachkundige Bürgerin. Ihr Interesse an Bielefelder Frauenpersönlichkeiten aus der Stadtgeschichte mündete in ihrem ersten Buch, in dem sie Karoline Oetker porträtierte.

Hiltrud Böcker-Lönnendonker
Sophie Crüwell (1826–1907). Königin der Pariser Oper
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2020
Hardcover
192 Seiten, mit 31 Abbildungen
ISBN 978-3-7395-1151-1

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